Für wen?

Sie füllen eine monatliche Meldung (Szenario 2) für die Arbeitnehmer aus, die sich in einer drei folgenden Situationen befinden:

  • der Arbeitnehmer nimmt in einer Periode einer durch den Vertrauensarzt der Versicherungsanstalt anerkannten Arbeitsunfähigkeit die angepasste Arbeit wieder auf (Unterrisiko 1);
  • die Arbeitnehmerin, die eine angepasste Arbeit im Rahmen einer Maßnahme des Mutterschutzes ausübt (Teilrisiko 2): Szenario 1 muss ebenso ausgefüllt werden, um die Angaben zu der von der Arbeitnehmerin zwecks Maßnahme des Mutterschutzes unterbrochenen Aktivität mitzuteilen;
  • die Arbeitnehmerin, die bei verschiedenen Arbeitgebern mehrere Beschäftigungen in Lohndienst ausübt und die ihre Tätigkeit vor dem 01. Januar 2018 bei Ihnen fortsetzt, während sie beim zweiten Arbeitgeber aufgrund der bei ihm ausgeübten Tätigkeit Gegenstand einer Mutterschutzmaßnahme wird (Teilrisiko 3); in diesem Fall muss ebenso ein Szenario 1 ausgefüllt werden, um u. a. den von ihr erhaltenen Bruttolohnbetrag vor der Mutterschutzmaßnahme mitzuteilen.

Wenn Ihr Unternehmen unter die Paritätische Kommission 327 für die geschützten Arbeitsplätze, die sozialen Arbeitsplätze und die „Referenzunternehmen“ fällt und der Arbeitnehmer während eines Krankheitszeitraums, außerhalb des normalen Kreislaufs, eine an seinen Gesundheitszustand angepasste Tätigkeit ausübt, füllen Sie die monatliche Meldung (Szenario 2) nicht aus.

Sie melden dagegen der Krankenkasse des Arbeitnehmers das Anfangsdatum (und das Enddatum) einer solchen Aktivität über die Meldung einer zugelassenen Arbeit in einem Unternehmen, das unter die Paritätische Kommission 327 fällt.