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Coronavirus und COVID-19 : Maßnahmen für Bürger

Letzte Aktualisierung: 22.07.2021

Die allgemeinen Maßnahmen, die die Regierung als Reaktion auf die Corona-Krise ergriffen hat, sind auf der Seite Erweiterte Maßnahmen der Website Belgium.be Neues Fenster zu finden. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die spezifischen Maßnahmen im Bereich der sozialen Sicherheit.

Diese Seite wird aktualisiert, sobald mehr Informationen verfügbar sind.

Vorübergehende Arbeitslosigkeit (LfA)

Vorübergehende Arbeitslosigkeit für Arbeitnehmer

Eine der von der Regierung ergriffenen Maßnahmen ist die Möglichkeit, einen Antrag auf vorübergehende Arbeitslosigkeit zu stellen. Das LfA veröffentlicht auf seiner Website aktuelle Informationen über Anträge auf vorübergehende Arbeitslosigkeit.

Achten Sie also darauf, die Website im Auge zu behalten, wenn Sie den neuesten Stand der Dinge zu diesem Thema erfahren möchten. Hier finden Sie unter anderem:

Die FAQ enthalten beispielsweise auch Antworten auf Fragen zu Ihrer Situation als Arbeitnehmer, Zeitarbeitnehmer oder als Elternteil, der keine Kinderbetreuung findet.

Maßnahmen für Selbständige (LISVS)

Sind Sie Selbständige(r), und haben Sie Schwierigkeiten wegen des Coronavirus? Sie können sich auf folgende Maßnahmen berufen.

Zahlungsaufschub und Erlass von Erhöhungen

Selbständige können beantragen, dass die Zahlung ihrer Sozialversicherungsbeiträge um ein Jahr verschoben wird. Dafür werden keine Erhöhungen vorgenommen, und es gibt keine Auswirkungen auf Ihre Leistungen.

Reduzierung der vorläufigen Beiträge

Sie können eine Ermäßigung Ihrer vorläufigen Sozialversicherungsbeiträge für das Jahr 2021 beantragen, wenn Ihr Berufseinkommen unter einem der gesetzlichen Schwellenwerte liegt.

Befreiung von Beiträgen

Selbständige im Hauptberuf und mithelfende Ehepartner (einschließlich Starter), die nicht in der Lage sind, ihre Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen, können eine Beitragsbefreiung beantragen.

Krankheit und Arbeitsunfähigkeit

Ihre medizinischen Kosten und die Ihrer Familie werden von der Krankenkasse erstattet. Selbständige, die mindestens 8 Tage arbeitsunfähig sind, haben vom ersten Tag an Anspruch auf eine Arbeitsunfähigkeitsentschädigung der Krankenkasse. In bestimmten Fällen können Sie verlangen, dass Sie während der Krankheitsdauer keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen ("Gleichsetzung wegen Krankheit").

Weitere Informationen und Ansprechpartner

Nähere Auskünfte zu den Maßnahmen und den Ansprechpartnern dafür finden Sie auf der Website des LISVS Neues Fenster.

Corona-Callcenter

Eine Frage zur Verschiebung, Reduzierung oder Befreiung Ihrer Beiträge aufgrund des Coronavirus?

Rufen Sie die 0800 12 018 kostenlos an.

Überbrückungsleistungen Krisenmaßnahmen undMaßnahme zur Unterstützung des Neuanfangs. (FÖD Soziale Sicherheit)

Vorübergehende Krisenmaßnahme Überbrückungsleistungen

Sind Sie Selbständige(r) und müssen Sie Ihre selbständige Tätigkeit ganz oder teilweise unterbrechen, weil Ihre selbständige Tätigkeit von den Schließungsmaßnahmen der öffentlichen Behörden betroffen ist? Dann haben Sie Anspruch auf eine vorübergehende Krisenmaßnahme Überbrückungsleistungen (erzwungene Unterbrechung). Diese besteht aus einer monatlichen finanziellen Unterstützung in Höhe von 1.291 Euro (1.614,10 Euro mit Familienlast). Die Tatsache, dass Ihr Unternehmen zu einem Sektor gehört, der von den Schließungsmaßnahmen der öffentlichen Behörden betroffen ist, reicht aus, um unabhängig von der Dauer der Unterbrechung Anspruch auf die finanziellen Leistungen zu haben. Selbständige, die gezwungen sind, ihre selbständige Tätigkeit in eine genehmigte Tätigkeit umzuwandeln, haben ebenfalls Anspruch auf die Überbrückungsleistungen. Dies gilt zum Beispiel, wenn Sie den Konsumsaal schließen und stattdessen die Mahlzeiten zum Mitnehmen anbieten.

Solange Ihre Tätigkeit unter diese Schließungsmaßnahmen der Regierung fällt, können Sie diese vorübergehende Krisenmaßnahme Überbrückungsleistungen bis zum 31. Dezember 2020 beanspruchen.

Sind Sie Selbständiger in einem Nebenberuf oder Selbständiger im aktiven Ruhestand in einem der Sektoren, die unter diese Schließungsmaßnahmen fallen? Dann können Sie je nach Höhe Ihres Einkommens, das mindestens 6.996,89 Euro betragen muss, maximal die Hälfte oder den vollen Betrag der Leistung erhalten.

Angesichts der neuen Schließungsmaßnahmen, die seit Oktober in Kraft sind, plant die Regierung eine Verdoppelung der finanziellen Unterstützung für bestimmte Selbständige.

Vorübergehende Maßnahme Überbrückungsleistungen zur Unterstützung des Neuanfangs

Sind Sie ein Selbständiger, der seine selbständige Tätigkeit im März und/oder April ganz unterbrechen musste und sie wieder ausüben durfte (frühestens am 4. Mai 2020)? Dann haben Sie Anspruch auf die vorübergehende Maßnahme Überbrückungsleistungen zur Unterstützung des Neuanfangs. Voraussetzung ist, dass Sie nachweisen können, dass Ihr Umsatz/Anzahl der Bestellungen im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um mindestens 10% zurückgegangen ist (oder für einen Antrag für den Monat Oktober im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum dritten Quartal 2019).

Diese Maßnahme umfasst auch eine finanzielle Monatsunterstützung von 1.291,69 Euro (1.614,10 Euro mit Familienlast) und gilt bis zum 31. Oktober 2020. Eine Verlängerung der Maßnahme bis zum 31. Dezember 2020 ist in Vorbereitung.

Allgemeine Überbrückungsleistungen

Sind Sie ein Selbständiger, dessen Tätigkeit für mehr als 7 aufeinanderfolgende Tage unterbrochen werden muss

  • wegen einer Quarantäne, oder
  • wegen der Betreuung Ihres Kindes nach Schließung einer Schule oder Kindertagesstätte, oder
  • wegen der erheblichen Auswirkungen der COVID-Krise und des Wiederaufflackerns der Pandemie?

Dann können Sie die allgemeinen Überbrückungsleistungen (dritter Pfeiler – erzwungene Unterbrechung) in Anspruch nehmen, wenn Sie die Situation höherer Gewalt mit den erforderlichen Beweisen belegen können. Die finanzielle Leistung hängt von der Dauer Ihrer Unterbrechung ab.

Für alle Informationen über diese Maßnahmen und zur Beantragung der Überbrückungsleistungen wenden Sie sich bitte an die Sozialversicherungskasse, bei der Sie versichert sind.

Personen mit Behinderung: Dienstanpassung (FÖD Soziale Sicherheit)

Zum Schutz der Gesundheit der Zielgruppe und des umfangreichen Netzes professioneller Partner ergreift die GD Personen mit Behinderungen (FÖD Soziale Sicherheit) mehrere Maßnahmen.

Ein umfassender Überblick über alle Maßnahmen finden Sie auf der Seite des GD Personen mit Behinderung, dem Coronavirus gewidmet Neues Fenster (nur auf Niederländisch und Französisch zur Verfügung).

Anerkennung von COVID-19 als Berufskrankheit (Fedris)

Fedris, die Föderalagentur für Berufsrisiken, bestätigt, dass bestimmte Personen, die sich bei der Arbeit mit dem Coronavirus infizieren und sich die Krankheit COVID-19 zuziehen, einen Anspruch auf Entschädigung haben. Dazu muss die Infektion erkannt werden als Berufskrankheit.Nieuw venster Die Anerkennung von COVID-19 als Arbeitsunfall kann auch in bestimmten spezifischen Situationen in Betracht gezogen werden.

Wer kommt in Frage für eine Anerkennung als Berufskrankheit?

Fedris ist für die Versicherung gegen Berufskrankheiten für Arbeitnehmer des privaten Sektors, Praktikanten und Personalmitglieder von Provinzial- und lokalen Verwaltungen (Provinzen, Städte, Gemeinden, ÖSHZ, Interkommunalen) zuständig.

Personalmitglieder anderer öffentlicher Behörden (Föderalverwaltung, Regionen, Gemeinschaften) sind nicht bei Fedris versichert. Sie müssen ihren Antrag gemäß dem festgelegten Verfahren bei ihrem Arbeitgeber (öffentlicher Dienst) einreichen. Selbstständige fallen nicht in den Anwendungsbereich der Rechtsvorschriften über Berufskrankheiten und haben daher keinen Anspruch auf Entschädigung für eine Berufskrankheit im Falle einer Ansteckung mit COVID-19.

COVID-19 wird für Arbeitnehmer in bestimmten Sektoren als Berufskrankheit anerkannt. Das bedeutet, dass sie Anspruch auf eine Entschädigung machen können, wenn sie sich diese Krankheit zugezogen haben und die Infektion durch einen Labortest diagnostiziert wurde.

Welche Arbeitnehmer sind betroffen?

  • Lohnempfänger, die im Gesundheitswesen arbeiten und ein deutlich erhöhtes Risiko haben, sich mit dem Virus zu infizieren (Berufskrankheitscode 1.404.03);
  • Lohnempfänger, die in Schlüsselsektoren und wesentlichen Dienstleistungen tätig sind und die dort in der Periode vom 18. März bis zum 17. Mai 2020 inbegriffen gearbeitet haben (Berufskrankheitscode 1.404.04), vorausgesetzt, dass:
    • die Arbeitsbedingungen oder die Art der regelmäßig ausgeführten Arbeitstätigkeiten es unmöglich machten, einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten,
    • zwischen dem Beginn der Krankheit und dem Datum der letzten Arbeitsleistung des Arbeitnehmers nicht mehr als 14 Tage verstrichen sind,
    • und dass das Unternehmen, in dem der Arbeitnehmer gearbeitet hat, auf der Liste der Unternehmen in Schlüsselsektoren und wesentlichen Diensten steht (+ zwischen dem Auftreten der Krankheit und der Streichung des Unternehmens von der Liste dürfen nicht mehr als 14 Tage vergehen).

Personen, die nicht in diesen Sektoren arbeiten, können möglicherweise über das „offene System“ anerkannt werden. Diese Personen müssen nicht nur dem Berufsrisiko der Krankheit ausgesetzt gewesen sein, sondern auch nachweisen, dass sie sich durch ihre Arbeit tatsächlich mit der Krankheit angesteckt haben.

Ist eine Anerkennung noch möglich für Personen, die nach dem 31. Mai 2020 krank geworden sind?

An COVID-19 erkrankte Lohnempfänger, die im Gesundheitswesen arbeiten und ein deutlich erhöhtes Risiko haben, sich mit dem Virus zu infizieren, können eine Entschädigung für eine Berufskrankheit geltend machen, wenn die Infektion mit einer beruflichen Risikotätigkeit in Verbindung steht. Dies gilt auch für Schüler/-innen und Studierende, die ein Praktikum bsolvieren.

Im aktuellen Kontext der COVID-19-Pandemie ist in den folgenden Fällen ein deutlich erhöhtes Risiko annehmbar:

Personal, das bestimmte Tätigkeiten ausübt

  • Personal, das mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte oder potentiell infizierte Patienten transportiert (potentiell infizierte Patienten“ sind Personen, bei denen Symptome einer akuten Infektion der unteren oder oberen Atemwege auftreten oder die sich verschlechternde chronische Atembeschwerden aufweisen);
  • Personal in Sortierzentren, die speziell für die Untersuchung von Patienten mit dem Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion eingerichtet wurden;
  • Mitarbeiter,die Tests zu diagnostischen Zwecken durchführen oder klinische Proben von potenziell mit SARS-CoV-2 infizierten Patienten sammeln;
  • Labortechniker, die in der offenen Phase mit klinischen Proben von vermuteten oder bestätigten Fällen Manipulationen zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion durchführen.

in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen tätiges Personal

  • Krankenhauspersonal:
    • das auf Notfall- und Intensivstationen arbeitet;
    • das in den Abteilungen für Lungen- und Infektionskrankheiten arbeitet;
    • das in anderen Abteilungen, die Patienten mit COVID-19 aufnehmen, arbeitet;
    • das diagnostische oder therapeutische Verfahren an Patienten durchgeführt hat, die mit SARS-CoV-2 infiziert oder potentiell infiziert sind;
  • Personal, das in anderen Krankenhausabteilungen und in Pflegeeinrichtungen arbeitet, in denen ein COVID-19-Ausbruch aufgetreten ist (zwei oder mehr Fälle innerhalb von maximal zwei Wochen); Altenheime, Pflegeheime und gemeinsame Unterbringung für kranke und behinderte Personen werden als Pflegeeinrichtungen behandelt.

Einen Antrag auf Entschädigung einreichen

Arbeitnehmer und Praktikanten des privaten Sektors können ihre Anträge direkt bei Fedris einreichen.Nieuw venster
Personalmitglieder von Provinzial- und lokalen Verwaltungen müssen ihren Antrag über ihren Arbeitgeber einreichen.Nieuw venster

Wenn Sie in Betracht kommen, ist es in Ihrem Interesse, einen eine Entschädigung zu beantragen. Für eine reibungslose Bearbeitung Ihres Antrags bitten wir Sie, uns so viele Informationen wie möglich zu erteilen:

  • die Art Ihrer beruflichen Tätigkeit in den letzten Wochen vor dem Auftreten der Symptome,
  • die medizinische Entwicklung der Erkrankung (Arztberichte),
  • die Laborergebnisse, die eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zeigen – diese Ergebnisse sind absolut notwendig, und
  • die Dauer der vom Arzt verordneten Arbeitsunfähigkeit.

Hinweis: Auch wenn Sie bei Fedris eine Entschädigung beantragen, müssen Sie bei Ihrem Arbeitgeber und Ihrer Krankenkasse eine Meldung der Arbeitsunfähigkeit einreichen.

Möchten Sie mehr wissen?

Haben Sie Fragen zum Coronavirus und den Berufsrisiken, die es mit sich bringt? Antworten finden Sie in der FAQ zu COVID-19 auf der Fedris-Website Nieuw venster

Coronavirus: Auswirkungen auf Ihre Pension (Föderaler Pensionsdienst)

Wie wird Ihre Pension in Zeiten des Coronavirus ausgezahlt? Kann man als Rentner im Kampf gegen COVID-19 zusätzlich Geld verdienen, wenn man wieder eine Arbeitsstelle aufnimmt? Wie wirkt sich die vorübergehende Arbeitslosigkeit auf Ihre Pension aus? Und wie kontaktieren Sie den Pensionsdienst?
Sie können es auf der Seite 'Coronavirus: Wie wirkt sich das auf meine Pension aus?' des Föderalen Rentendienstes (auf Französisch) Neues Fenster lesen.

Außergewöhnliche Maßnahmen der Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV)

Das LIKIV passt einige seiner Regeln an, damit es besser auf die Realität der Krise für die Pflegeerbringer und die belgischen Bürger reagieren kann.

  • Fortführung der medizinischen Pflege:
    • Verschiedene Gesundheitsberufe können ihre Pflegeleistungen auf Distanz erbringen und diese zu Lasten der Gesundheitspflegeversicherung in Rechnung stellen, so dass Sie eine Rückerstattung erhalten können.
    • Flexibilisierung der Abkommen mit den Rehabilitationszentren und den Fachzentren.
  • Arzneimittel: flexiblere Bedingungen für die Genehmigung zur Erstattung bestimmter Arzneimittel, damit die negativen Auswirkungen der Verschiebung der nicht dringenden Pflege eingeschränkt werden können.
  • Arbeitsunfähigkeit:
    • Ein vereinfachtes und schneller verwendbares ärztliches Attest nach einer ärztlichen Telefonberatung.
    • Wenn Ihr Arbeitgeber mit den Formalitäten im Verzug ist: Sie können Ihre Krankenkasse darum bitten, Ihnen in der Zwischenzeit eine Mindestentschädigung für Arbeitsunfähigkeit zu gewähren.
    • Einstellung Ihrer (genehmigten) angepassten Tätigkeit, die Sie während Ihrer Arbeitsunfähigkeit ausübten: Auswirkungen auf Ihr Arbeitslosengeld oder Ihre Entschädigung.
  • Angepasste Regeln zum Schutz der Gesundheit der Patienten und der Pflegeerbringer.
  • Rückerstattung der Screeningtests.

Weitere Informationen zu diesen Bestimmungen finden Sie auf der Seite Sondermaßnahmen des LIKIV in der Corona-Krise (Tab Bürger) (nur auf Französisch und Niederländisch zur Verfügung). Nouvelle fenêtre.

Jahresurlaub und Urlaubsgeld (LJU)

Urlaubsgeld 2020: Vergessen Sie nicht Ihre Bankkontonummer mitzuteilen/nachzuprüfen

Sind Sie Arbeiter oder nicht-selbständiger Künstler? Um Ihr Urlaubsgeld rechtzeitig empfangen zu können, müssen Sie ab heute Ihre Bankkontonummer mitteilen:

  • Vorzugsweise: Gehen Sie zur Seite www.meinurlaubskonto.be Nouvelle fenêtre , um Ihre persönlichen Daten einzugeben oder nachzuprüfen. Ihre Kontonummer wird unmittelbar validiert.
  • Oder Sie füllen das Onlineformular auf www.lju.fgov.be > Meine Kontonummer mitteilen Nouvelle fenêtre aus. Achtung: Die Validierungsfrist der Bankkontonummer von der Bank ist länger (3 bis 4 Wochen).

Haben Sie keinen Zugang zum Internet? Sie können das Kontaktzentrum unter der Nummer 02/627.97.65 anrufen oder, falls Sie keine andere Lösung haben, Ihre Bankverbindung per Brief an Ihre Urlaubskasse schicken Nouvelle fenêtre.

Im Jahr 2021: Gleichsetzung der Tage vorübergehender Arbeitslosigkeit infolge höherer Gewalt aufgrund des Coronavirus für die Berechnung der Urlaubstage

Die Tage vorübergehender Arbeitslosigkeit infolge höherer Gewalt aufgrund des Coronavirus werden für die Berechnung der Jahresurlaubstage und des gesetzlichen Urlaubsgeldes in 2021 den effektiven Arbeitstagen gleichgesetzt werden.

Für die Berücksichtigung der Tage vorübergehender Arbeitslosigkeit infolge höherer Gewalt Corona in der Berechnung des Urlaubsgeldes sind zwei Voraussetzungen erforderlich:

  1. Die Tage der Arbeitslosigkeit infolge höherer Gewalt Corona müssen durch den LfA bescheinigt werden
  2. Sie müssen an dem Tag, an dem Sie normale tatsächliche Arbeit leisten sollen durch einen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag verbunden sein. Dieser Tag geht dem ersten Tag des gleichsetzbaren Zeitraums voraus (Artikel 19 des KE vom 30.03.1967 zur Festlegung der allgemeinen Modalitäten zur Ausführung der Gesetze über den Jahresurlaub der Lohnempfänger).

Beispiel: Ein Mitarbeiter arbeitet 3 Tage pro Woche, immer von Montag bis Mittwoch. Wenn die Arbeitslosigkeit infolge höherer Gewalt Corona am Montag 23/03 beginnt und die letzte Beschäftigung am Mittwoch 18/03 endet, wird die Arbeitslosigkeit infolge höherer Gewalt Corona für die Berechnung der Urlaubsdauer und der Höhe des Urlaubsgeldes gleichgesetzt werden können.

Das betrifft alle Tage vorübergehender Arbeitslosigkeit infolge höherer Gewalt aufgrund des Coronavirus zwischen :

  • dem 1. Februar und 30. Juni. Ein königlicher Erlass wurde am 4. Juni 2020 angenommen um diese Gleichsetzung wirksam zu machen.
  • vom 1. Juli bis zum 31. August 2020. Ein königlicher Erlass wurde am 13. September 2020 angenommen um diese Gleichsetzung wirksam zu machen.
  • vom 1. September bis zum 31. Dezember 2020. Ein königlicher Erlass wurde am 22. Dezember 2020 angenommen um diese Gleichsetzung wirksam zu machen.

Weitere Informationen?

Um mehr über die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf Ihren Jahresurlaub zu erfahren, besuchen Sie die LJU-Website Nouvelle fenêtre.

Maßnahmen auf regionaler und kommunaler Ebene

Die Regionen und Gemeinschaften unseres Landes haben auch auf ihrer eigenen Ebene Entscheidungen und Maßnahmen als Reaktion auf das Coronavirus getroffen. Wir verweisen Sie auf deren Informationsseiten.

Verlängerung der Laufzeit bestimmter Schecks und Rechte von Freiwilligen (FÖD Soziale Sicherheit)

Verlängerung der Gültigkeit von Geschenkgutscheinen, elektronischen Mahlzeitscheck, Sport-/Kulturchecks sowie Öko-Schecks in Papier- und elektronischer Form
  • Die Gültigkeitsdauer der Geschenkgutscheine die im März, April, Mai und Juni 2020 ausläuft, wird um 6 Monate verlängert.
  • Die Gültigkeitsdauer der elektronischen Mahlzeitchecks die im März, April, Mai und Juni 2020 ausläuft, wird um 6 Monate verlängert.
  • Die Gültigkeitsdauer der Sport-/Kulturchecks die am 30. September 2020 ausläuft, wird bis einschließlich 31. Dezember 2020 verlängert.
  • Die Gültigkeitsdauer von Öko-Schecks, sowohl in Papierform als auch in elektronischer Form, die im März, April, Mai und Juni 2020 ausläuft, wird um 6 Monate verlängert.
Vorübergehende Erweiterung des Geltungsbereichs des Gesetzes vom 3. Juli 2005 über die Rechte der Freiwilligen

Vom 1. Mai 2020 bis zum 30. Juni 2020 können Organisationen, die von der zuständigen Behörde für die Hilfe und Pflege betagter Menschen sowie für die Aufnahme und Unterbringung betagter Menschen anerkannt sind, auch Freiwillige einsetzen.

Dies gilt jedoch nicht für Zeiten, in denen sie einen vorübergehend arbeitslos gewordenen Arbeitnehmer durch einen Freiwilligen auf seinem Posten ersetzen.

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