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Green@work

Im Gartenbausektor können Arbeitgeber Gelegenheitsarbeitnehmer unter günstigen Bedingungen einstellen.

Die Sozialbeiträge werden nicht auf der Grundlage des tatsächlichen Lohns, sondern auf der Grundlage eines Pauschaltageslohns berechnet.

Bedingungen

Diese günstige Berechnung gilt für eine beschränkte Anzahl von Tagen: 65 Tage pro Kalenderjahr pro Gelegenheitsarbeitnehmer. Der Gelegenheitsarbeitnehmer darf diese 65 Tage bei einem oder mehreren Arbeitgebern im Sektor arbeiten. Weitere Informationen über Gelegenheitsarbeit im Gartenbausektor finden Sie im Abschnitt „Gelegenheitsarbeitnehmer in der Landwirtschaft und im Gartenbau (auf Französisch) “ der Administrativen Anweisungen.

Green@work ist der Onlinedienst, bei dem Sie sehen können, wie viele Tage für Ihren (potenziellen) Arbeitnehmer bereits reserviert wurden und über wie viele der 65 Tage Gelegenheitsarbeit er noch verfügt.

Es gibt zwei Ausnahmen von der 65-Tage-Regel:

  • Im Chicoréesektor dürfen Gelegenheitsarbeitnehmer, die ihre 65 Tage verbraucht haben, zusätzlich 35 Tage arbeiten. Das dürfen sie nicht als Leiharbeiter tun. Der Arbeitgeber muss im vorigen Kalenderjahr mindestens ¾ seines Umsatzes mit dem Anbau von Chicorée erwirtschaftet haben.
  • Im Champignonsektor dürfen Gelegenheitsarbeitnehmer, die ihre 65 Tage verbraucht haben, zusätzlich 35 Tage arbeiten. Das dürfen sie nicht als Leiharbeiter tun. Der Gelegenheitsarbeitnehmer muss auch in den 65 Tagen davor im Champignonsektor gearbeitet haben.

Die 35 Zusatztage für den Chicorée- und Champignonanbau werden nicht bei den Resttagen im Zähler von Green@work mitgezählt. Der Zähler berücksichtigt nur die 65 Basistage. Tage über die 65 Basistage hinaus werden hingegen bei der Anzahl der in Green@workreservierten Tage berücksichtigt.