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Coronavirus: Maßnahmen der sozialen Sicherheit

Die verschiedenen Einrichtungen der sozialen Sicherheit bieten Maßnahmen für Unternehmen an, die sich durch den Ausbruch des Coronavirus, sowie die dazugehörige Maßnahmen, in Schwierigkeiten befinden.

Maßnahmen des LfA

Vorübergehende Arbeitslosigkeit

Sie können aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund höherer Gewalt eine vorübergehende Arbeitslosigkeit für Ihr Personal beantragen. In den häufig gestellten Fragen des LfA über vorübergehende Arbeitslosigkeit und das Coronavirus wird der Unterschied erläutert und Antworten auf dringende Fragen gegeben. Sehen Sie sich die häufig gestellten Fragen auf der Website des LfA Neues Fenster an – im roten Banner finden Sie die aktuellsten Nachrichten und Dokumente.

Wie beantragen Sie eine vorübergehende Arbeitslosigkeit?

Beantragen Sie die vorübergehende Arbeitslosigkeit über den Onlinedienst auf der Seite MSR - Szenario 5 - Meldung vorübergehende Arbeitslosigkeit. Das LfA ist in dieser schwierigen Zeit äußerst kulant.

Maßnahmen des LSS

Zahlungsaufschub

Ist Ihr Unternehmen im Gaststättengewerbe, im Freizeit- oder Kultursektor tätig? Mussten Sie Ihr Unternehmen durch den Ausbruch von COVID-19 schließen? Mussten Sie Ihr Unternehmen nicht schließen, aber haben dennoch einen hohen Einkommensverlust zu verzeichnen? In diesen Fällen kann Ihnen ein Zahlungsaufschub für Ihre Sozialbeiträge gewährt werden.

Lesen Sie die Bestimmungen und Möglichkeiten auf der Seite „Zahlungsaufschub“ auf der LSS-Website Neues Fenster.

Das LSS stellt für den Zahlungsaufschub zwei Onlinedienste zur Verfügung:

Gütlich vereinbarte Tilgung der Arbeitgeberbeiträge

Hat das Virus COVID-19 wirtschaftliche Folgen für Ihr Unternehmen und haben Sie Schwierigkeiten, Ihre Sozialbeiträge zu zahlen? Für das erste und zweite Quartal 2020 können Sie aufgrund der COVID-19-Problematik einen gütlich vereinbarten Tilgungsplan beim LSS beantragen.

Mit dem gütlich vereinbarten Tilgungsplan des LSS leisten Sie monatliche Tilgungsraten für maximal 24 Monate. Wenn Sie all Ihre Sozialbeiträge korrekt bezahlt haben, ist es möglich, dass das LSS Sie von der Zahlung von Beitragszuschlägen, Pauschalvergütungen und/oder Verzugszinsen befreit.

Wie beantragen Sie einen gütlich vereinbarten Tilgungsplan?

Informieren Sie sich auf der Seite Gütlich vereinbarter Tilgungsplan und füllen Sie das Antragsformular aus. Im Feld ‚Ihre Motivation‘ erläutern Sie, welche finanziellen Auswirkungen das Coronavirus auf Ihr Unternehmen hat.

Ergänzungsentschädigung zur LfA-Unterstützung für vorübergehende Arbeitslosigkeit

Sie können Ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die vorübergehend arbeitslos geworden sind, eine Ergänzungsentschädigung zur LfA-Unterstützung gewähren. Auf diese Ergänzungsentschädigung brauchen Sie keine Sozialabgaben zu zahlen.

Konkret bedeutet das, dass:

  • die maximale Anzahl von Tagen in der Landwirtschaft von 30 auf 60 erhöht;
  • die maximale Anzahl von Tagen im Gartenbau von 65 auf 130 erhöht;
  • für Zichorien- und Pilzzüchter die 35 zusätzliche Tage auf 70 erhöht werden. 2020 können sie also maximal 200 Tage das System in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Administrative Instruktionen (nur auf Französisch und Niederländisch zur Verfügung).

Vergütung von Telearbeit

Arbeitet Ihr Personal aufgrund des COVID-19-Ausbruchs jetzt fast komplett von zuhause aus? Das wirkt sich auf ihre Vergütung aus.

Sie dürfen Ihr Personal in Telearbeit die „Bürovergütung“ in Höhe von 126,94 Euro monatlich zahlen, ohne Sozialversicherungsbeiträge darauf zu zahlen. Auch bestimmte Kosten dürfen Sie zurückzahlen.

Die Bestimmungen erfahren Sie auf der Seite „Vergütung für Heimarbeit“ auf der LSS-Website (nur auf Französisch und Niederländisch zur Verfügung) Neues Fenster.

Maßnahmen des LISVS

Sind Sie selbstständig und haben durch das Coronavirus Probleme? Dann können Sie folgende Maßnahmen in Anspruch nehmen:

Zahlungsaufschub und Erlass von Erhöhungen

Selbstständige können einen Zahlungsaufschub ihrer vorläufigen Sozialbeiträge um ein Jahr beantragen, ohne, dass Erhöhungen berechnet werden oder sich dies auf Ihre Unterstützung auswirkt.

Senkung der vorläufigen Beiträge

Sie können eine Senkung Ihrer vorläufigen Sozialbeiträge für das Jahr 2020 beantragen, wenn Ihr berufliches Einkommen unter einer der gesetzlichen Schwellen liegt.

Befreiung von Beiträgen

Hauptberuflich Selbstständige und mithelfende Ehepartner (einschließlich Berufsanfänger), die ihre Sozialbeiträge nicht zahlen können, können eine Beitragsbefreiung beantragen.

Anspruch auf Überbrückungsmaßnahmen – zeitweilige Krisenmaßnahme

Am 17. März 2020 genehmigte die Kommission für Soziale Angelegenheiten den Gesetzestext, der zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen zugunsten der Selbstständigen ermöglicht, die ihre Tätigkeit wegen des COVID-19 unterbrechen müssen. Dies ist im Rahmen des Überbrückungsrechts möglich.

Sind Sie selbstständig und müssen Sie Ihre Arbeit im März und/oder April 2020 durch Schließungsmaßnahmen der Regierung ganz oder teilweise unterbrechen? In diesem Fall kommen Sie für eine monatliche finanzielle Unterstützung in Betracht. Dies ist sowohl im Falle einer vollständigen Schließung Ihres Unternehmens, im Falle einer Schließung zu bestimmten Uhrzeiten, als auch dann möglich, wenn Sie verpflichtet sind, nach Vereinbarung zu arbeiten.

Die Tatsache, dass Ihr Geschäft einem Sektor angehört, der von den Schließungsmaßnahmen betroffen ist, ist ausreichend, um Anspruch auf die finanzielle Unterstützung zu haben. Die Dauer der Unterbrechung ist dabei unwichtig.

Auch wenn Sie Ihre selbstständige Tätigkeit notgedrungen in eine zugelassene Tätigkeit umwandeln (z. B. ein Restaurant, das seine Speiseräume schließt und dazu übergeht, Mahlzeiten zum Mitnehmen anzubieten), haben Sie ebenfalls Anspruch auf das Überbrückungsrecht.

Selbst wenn Ihre Tätigkeit nicht direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffen ist, kommen Sie möglicherweise für die zeitweilige Krisenmaßnahme in Betracht. So könnte Ihr täglicher Kundenstamm zum Beispiel eventuell durch die Auswirkungen der Corona-Epidemie erheblich reduziert worden sein und es ist vorläufig nicht mehr rentabel, Ihr Geschäft offen zu halten. Um dieses Recht zu haben, muss Ihre selbständige Tätigkeit für mindestens 7 aufeinanderfolgende Kalendertage (pro Kalendermonat) unterbrochen sein.

Die finanzielle monatliche Unterstützung für den Monat März und/oder April 2020 beträgt 1.614,10 Euro (mit Familienlast) oder 1.291,69 Euro (ohne Familienlast).

Für ausführliche Informationen und zur Beantragung des Überbrückungsrechts wenden Sie sich bitte an die Sozialversicherungskasse, bei der Sie Mitglied sind.

Krankheit und Arbeitsunfähigkeit

Die Krankenkasse erstattet die von Ihnen und Ihrer Familie verursachten Krankheitskosten. Selbstständige, die mindestens 8 Tage arbeitsunfähig sind, haben ab dem ersten Tag an Recht auf eine Arbeitsunfähigkeitsentschädigung der Krankenkasse. In bestimmten Fällen können Sie für die Krankheitszeit eine Aussetzung der Sozialbeitragszahlung beantragen („Gleichsetzung aufgrund von Krankheit“).

Weitere Informationen und Kontakt

Weitere Details über die Maßnahmen für Selbstständige und die zuständige Kontaktpersonen finden Sie auf der Website des LISVS Neues Fenster.