Auswirkung einer Scheidung auf Ihre Pension

Die Auswirkung einer Scheidung auf Ihre Pension unterscheidet sich abhängig davon, ob Sie mit einem Arbeitnehmer, einem Beamten oder einem Selbständigen verheiratet waren.

Wenn Ihr ehemaliger Ehepartner ein Arbeitnehmer war, erhalten Sie eine Zulage zu Ihrer Ruhestandspension auf Basis der Löhne, die der Ex-Partner während der Ehe verdient hat. Von dieser Summe werden die eigenen Löhne in diesem Zeitraum abgezogen.

Der Ex-Ehepartner eines Beamten hat hierauf keinen Anspruch. Sie/er kommt lediglich für eine Hinterbliebenenpension auf Basis der Dienstjahre des Verstorbenen während der Ehe in Frage.

Lassen Sie sich von einem Selbständigen scheiden? Dann erhalten Sie eine Ruhestandspension auf Basis der Anzahl der Ehejahre, in denen der Ehepartner als Selbständiger gearbeitet hat. Diese werden Ihren eigenen Jahren als Selbständiger hinzugefügt, bis zu einem Maximum von 45 Jahren. Wenn Sie diese Grenze überschreiten, streicht man die am wenigsten vorteilhaften Jahre für die Pensionsberechnung.

Schließlich haben Sie Anspruch auf die Hälfte der Familienpension Ihres Ehepartners, wenn Sie lediglich faktisch getrennt sind.