Beihilfe für die medizinischen Kosten

Sind Ihre medizinischen Kosten so hoch, dass Sie diese nicht mehr selbst tragen können? So kann Ihre Krankenkasse oder das ÖSHZ Ihnen eine Beihilfe gewähren. Sie können verschiedene Maßnahmen beanspruchen.

Die Krankenkasse übernimmt die medizinischen Kosten, wenn diese finanziell schwächeren Personen Schwierigkeiten stellen können. Empfänger einer Beihilfe, Waisen oder Personen ohne Einkommen können eine erhöhte Beteiligung beanspruchen, um die Kosten für medizinische Pflege zu tragen.

Eine weitere Maßnahme ist der fakturierbare Höchstbetrag (f. Hb.): Hat Ihr Haushalt schon den Höchstbetrag für ärztliche Leistungen zahlen müssen, so übernimmt Ihre Krankenkasse etwaige zusätzliche Kosten.

Wer an einer lebensbedrohenden Krankheit leidet, die eine sehr teure, nicht erstattete Behandlung erfordert, kann den Sicherheitsschutz des Besonderen Solidaritätsfonds beanspruchen.

Die Krankenversicherung sieht auch in eine Erstattung bestimmter Pflegekosten in Alten- und Pflegeheimen vor.

Medizinische Hilfe durch das ÖSHZ:

  • die medizinische Karte: Mit dieser Karte brauchen Sie das ÖSHZ nicht immer um Erlaubnis für Leistungen und Arzneimittel zu bitten. Das ÖSHZ zahlt den größten Teil des Rechnungsbetrags.
  • das Requisitorium: Mit dem Requisitorium werden Sie kostenlos gepflegt. Der Dienstleistungserbringer hat die Sicherheit, dass das ÖSHZ die Rechnung zahlen wird.
  • Erstattung bei der Krankenkasse
  • Erstattung von Arzneimitteln: Manche Arzneimittel können teilweise erstattet werden, wenn ein anerkannter Arzt sie verordnet, oder wenn Sie sie in einer zuständigen Apotheke kaufen.
  • dringende medizinische Hilfe