Älter worden

Mit dem zunehmenden Alter stellen Sie sich vielleicht Fragen über Ihre Gesundheit, Ihre Berufstätigkeit und Ihre Pension.

Es gibt eine breite Palette von beschäftigungsfördernden Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer. Das wesentliche Ziel dieser Maßnahmen ist es,

  • Arbeitgeber zu ermutigen, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen;
  • die Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer zu verbessern;
  • die Arbeitszeiten anzupassen;
  • die Ausbildung älterer Arbeitnehmer zu verbessern;
  • Älteren zu helfen, wieder eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen.

Dank der Regelung der Arbeitslosigkeit mit Betriebszuschlag, der früheren Frühpension, haben manche entlassene ältere Arbeitnehmer Anspruch auf eine Zusatzentschädigung ihres früheren Arbeitgebers. Diese Entschädigung ist ein Zusatz zur Arbeitslosenentschädigung. Frühpension ist nicht dasselbe wie Vorpension, aber ist Bestandteil der Arbeitslosenversicherung.

Sind Sie älter als 50 Jahre und möchten Sie nach einer Zeit von Vollarbeitslosigkeit oder Invalidität wieder eine Arbeitnehmertätigkeit im Privatsektor aufnehmen? Das Landesamt für Arbeitsbeschaffung (LfA) sorgt dafür, dass Sie, genauso wie andere Arbeitnehmer, 4 Wochen bezahlten Urlaub genießen können, indem Ihr Urlaubsanspruch durch Seniorenurlaub ergänzt wird.

Ab dem Alter von 55 oder 50 Jahren können Sie, als Beamte, in der Halbzeitarbeitsregelung oder Viertagewochenregelung arbeiten.

Ab dem Alter von 55 Jahren können Arbeitnehmer und Selbstständige ihre Pension vorbereiten. Ab diesem Alter können sie ihren Pensionsträger um eine Schätzung ihres Pensionsalters und -betrages bitten. Beamte können dies ab 57 Jahren.

Machen Sie sich Sorgen um das Einkommen Ihres (Ihrer) Partners (Partnerin) nach Ihrem Tod? Wenn Sie verheiratet sind, beansprucht der (die) hinterbliebene Ehepartner(in) unter bestimmten Bedingungen eine Hinterbliebenenpension oder Übergangsgeld. Diese Leistungen hängen von den Pensionsansprüchen des Verstorbenen ab.