Entschädigungen bei Berufskrankheit

Ein Arbeitnehmer, der vorübergehend oder dauerhaft durch eine Berufskrankheit arbeitsunfähig ist, kommt für einen Schadenersatz durch die Föderalagentur für Berufsrisiken (Fedris) in Frage. Voraussetzung dafür ist, dass Fedris die Krankheit als Berufskrankheit anerkennt. Die Entschädigung für das Opfer wird dann auf Basis seines/ihres Grundlohns und des Prozentsatzes der Arbeitsunfähigkeit berechnet.

Die Versicherung Ihrer Krankenkasse übernimmt die meisten Kosten für die medizinische Pflege. Wenn Fedris Ihre Berufskrankheit anerkennt, bezahlt Fedris Ihre Selbstbeteiligung vollständig zurück. Sind Sie aufgrund Ihrer Arbeitsunfähigkeit von der Hilfe von Dritten abhängig? Dann haben Sie Anspruch auf eine zusätzliche Entschädigung durch Fedris.

Sobald Sie eine Pension erhalten, wird Ihre Entschädigung für dauerhafte Arbeitsunfähigkeit eingeschränkt. Ex-Bergwerksarbeiter, die nicht mehr arbeiten konnten oder einen neuen Arbeitsplatz 'an der Oberfläche' suchen mussten, haben Anspruch auf die höchste Pauschalsumme. Ehemalige Arbeitnehmer einer Gemeinde- oder Provinzverwaltung behalten ihre Entschädigung, aber die Höhe ihrer Pension und die Entschädigung darf nicht höher sein als der letzte Jahreslohn.

Wenn ein Arbeitnehmer durch eine Berufskrankheit stirbt, haben bestimmte direkten Verwandten des Opfers Anspruch auf einen Schadenersatz. Fedris sendet direkt nach dem Tod ein Antragsformular für die Entschädigungen zu. Ferner sieht Fedris die Rückerstattung einiger Begräbniskosten vor.