Beginnen zu arbeiten

Haben Sie als Jugendlicher gerade Ihr Studium beendet und möchten Sie in den Arbeitsmarkt eintreten? Melden Sie sich so schnell wie möglich als Arbeitssuchender an. Ihre Berufseingliederungszeit beginnt dann zu laufen. Wenn Sie nach 310 Tagen noch stets arbeitssuchend sind, haben Sie Anspruch auf eine Eingliederungsbeihilfe. Jugendliche, die höchstens den Sekundarunterricht absolviert haben, haben ferner die Möglichkeit, während der Eingliederungszeit ein entlohntes Eingliederungspraktikum zu durchlaufen. Auf diese Art und Weise bekommen Sie die Möglichkeit, mehr Berufserfahrung zu sammeln.

Sobald Sie arbeiten, bauen sie Sozialversicherungsrechte auf, wie beispielsweise den Urlaubsanspruch. Im ersten Jahr nach Ihrem Studium verfügen Sie jedoch über zu wenige Ansprüche, um einen vollständigen bezahlten Urlaub zu nehmen. Mittels dem Jugendurlaub werden Ihre Ansprüche bis zu 4 bezahlten Wochen ergänzt.

Wenn Sie aufgrund Ihrer Behinderung eine Beihilfe erhalten, ist es weiterhin möglich, zu arbeiten. Sie müssen dies jedoch an das DG Personen mit Behinderung des FÖD Soziale Sicherheit melden, wenn Ihr Familieneinkommen stark steigt oder wenn Sie sich selbständig machen. Eine Änderung Ihres Familieneinkommens hat nämlich Folgen für Ihre Beihilfen.

Der Staat hat eine Reihe von Beschäftigungsmaßnahmen entwickelt, um verletzlichen Gruppen am Arbeitsmarkt zu helfen. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise mit einer ACTIVA-Arbeitskarte arbeiten. Ihr Arbeitgeber erhält dann eine Verminderung der LASS-Beiträge. Sie selbst erhalten eine Arbeitsbeihilfe als Bestandteil Ihres Nettolohns.