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Allgemeine Information

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Über die Meldung

  • Welche Daten müssen Sie melden?

    Im Tool geben Sie zwei Zahlen an :

    • die Anzahl der Personen, di am ersten Werktag des Monats in Ihrem Unternehmen beschäftigt ist
    • die Anzahl der Personen, die am ersten Werktag des Monats in Ihrem Unternehmen beschäftigt ist und einenicht telearbeitsfähige Funktion ausübt.

    Hat Ihr Unternehmen mehrere Niederlassungseinheiten ? Dann müssen Sie die Anzahl dieser Personen für jede Niederlassungseinheit angeben.

    Dabei handelt es sich nur um statistische und personenbezogene Daten.

  • Wann müssen Sie die Meldung einreichen?

    Die Meldung muss monatlich und spätestens am 6. Kalendertag des Monats erfolgen.

  • Warum müssen Sie die Zahlen melden?

    Die Sozialinspektionsdienste werden die Zahlen als Referenz bei ihrer Kontrolle der Einhaltung der Telearbeitspflicht verwenden. Eine Person, die eine telearbeitsfähige Funktion ausübt, aber dennoch im Betrieb anwesend ist, muss ihre Anwesenheit begründen können. Auf der Grundlage dieser Daten erhält die Regierung auch einen umfassenderen Einblick in die Entwicklung der Telearbeit in den Unternehmen.

  • Die Zahlen können sich schnell ändern. Ist das kein Problem?

    Nein. Es handelt sich um die Erfassung des Istzustands Ihres Unternehmens am ersten Werktag des Monats (1. April, 3. Mai und 1. Juni). Wenn Ihnen ein Fehler unterläuft, können Sie die Meldung überarbeiten und aktualisieren. Die neue Meldung ersetzt dann die alte.

  • Können Sie Ihre Meldung einsehen?

    Das entsprechende Unternehmen erhält eine Bestätigung, die an die in der Meldung angegebene E-Mail-Adresse und zusätzlich an die E-Box des Unternehmens gesendet wird.

  • Ab wann können Sie Ihre Meldung für den Monat Juni 2021 einreichen?

    Ab Samstag, den 15. Mai 2021, können Sie die verpflichtende Meldung zum Homeoffice für Ihr Unternehmen für den Monat Juni abgeben. Die Meldungsfrist für die Juni-Meldung läuft bis Sonntag, den 6. Juni 2021.

  • Sind Sanktionen möglich, wenn ein Arbeitgeber es versäumt, die Telearbeitsmeldung abzugeben?

    Werden die Verpflichtungen zur Telearbeitsmeldung nicht eingehalten, so sind Sanktionen möglich.

  • Die Situation in meinem Unternehmen hat sich seit April nicht verändert. Soll für Mai und Juni eine Meldung gemacht werden?

    Da sich der Vorrang der Telearbeit vor allen anderen Präventionsmaßnahmen nicht geändert hat, hat die Regierung grundsätzlich entschieden, dass jedes Unternehmen, das die Erklärung für den Monat April (oder inzwischen für Mai) regelkonform abgegeben hat, KEINE neue Monatsmeldung machen muss, es sei denn, am ersten Arbeitstag des Kalendermonats gibt es eine Änderung in der Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Personen und/oder in der Anzahl der Personen mit einem Nicht-Telearbeitsplatz im Vergleich zur letzten Meldung.

    Ändert sich eine der beiden Zahlen, muss die neue Meldung mit beiden Zahlen spätestens am sechsten Kalendertag des Monats erfolgen.

Für wen gilt die Meldepflicht?

  • Wer muss die Meldung vornehmen?

    Alle Arbeitgeber müssen die Meldung vornehmen, außer Unternehmen, die in Übereinstimmung mit dem Ministeriellen Erlass vom 28. Oktober 2020 – dem Tag, an dem die Meldung erfolgen muss – den Betrieb komplett stilllegen müssen. Es betrifft gegenwärtig unter anderem folgende Sektoren:

    • Kneipen und Imbissstände (selbst wenn sie die alternative Mitnahme von Essen organisieren, brauchen diese Arbeitgeber die Telearbeit-Meldung nicht ausfüllen, solange sie zwangsweise geschlossen sind)
    • Kontaktberufe wie Kosmetiksalons, Massagesalons, Friseure und Tätowiersalons
    • bestimmte Unternehmen im Kultur-, Fest-, Sport-, Freizeit- und Veranstaltungssektor wie
      • Kasinos
      • Wellness-Zentren
      • Diskotheken und Tanzhallen
      • Freizeitparks und Indoorspielplätze

    Unternehmen, die teilweise geschlossen sind, müssen die Meldung nur für die geöffnete Einheit vornehmen.

    Diejenigen, die kein Personal beschäftigen, müssen keine Meldung einreichen.

  • Ich habe ein Bauunternehmen mit 200 Baustellen. Die Meldungen erfolgen bereits über Checkin@work. Müssen auch wir eine Meldung in Bezug auf die Telearbeit vornehmen?

    Ja, auch Bauunternehmen müssen eine Meldung in Bezug auf die Telearbeit vornehmen. Wenn das Unternehmen mehrere Niederlassungseinheiten hat, muss dies für jede einzelne Einheit erfolgen. Eine Baustelle ist jedoch keine Niederlassungseinheit.

    Arbeiter und sonstiges technisches Personal auf den Baustellen werden als Personen mit einer nicht telearbeitsfähigen Funktion angegeben. Die Inspektionsdienste führen auf den Baustellen logischerweise keine Kontrollen bezüglich der Telearbeit durch. Sie können aber am Gesellschaftssitz oder an anderen Verwaltungssitzen des Bauunternehmens überprüfen, ob die Telearbeitspflicht eingehalten wird.

  • Gilt die Pflicht auch für ausländische Unternehmen?

    Nein, die Meldung bezüglich der Telearbeit ist nur für Unternehmen mit einer Niederlassung in Belgien obligatorisch.

  • Müssen Krankenhäuser auch eine Meldung bezüglich der Telearbeit einreichen? Sie bleiben geöffnet und das Krankenhauspersonal hat eine nicht telearbeitsfähige Funktion.

    Auch Krankenhäuser müssen eine Meldung bezüglich der Telearbeit einreichen. Medizinisches Personal und Pflegepersonal haben selbstverständlich eine nicht telearbeitsfähige Funktion. Das ist aber nicht bei der Krankenhausverwaltung der Fall, denn für die Verwaltungsmitarbeiter ist Telearbeit möglich.

  • Müssen Kaufhäuser eine Meldung bezüglich der Telearbeit einreichen? Sie bleiben geöffnet und das Personal hat eine nicht telearbeitsfähige Funktion.

    Auch Kaufhäuser müssen eine Meldung bezüglich der Telearbeit einreichen. Mitarbeiter wie Verkaufsangestellte und Regalauffüller haben selbstverständlich eine nicht telearbeitsfähige Funktion. Das gilt aber nicht für den Verwaltungssitz, denn für die Verwaltungsmitarbeiter ist Telearbeit möglich.

  • Muss eine Metzgerei, ein Familienunternehmen, in dem nur der Geschäftsführer, seine Ehefrau und sein Sohn – alle als Selbstständige – arbeiten, die Meldung bezüglich der Telearbeit vornehmen?

    Nein, die Meldung muss nur von Unternehmen, die Personal beschäftigen, vorgenommen werden.

  • Muss ein kleines IT-Unternehmen, das von zwei selbstständigen Gesellschaftern gegründet wurde, die Meldung vornehmen? Zur Durchführung bestimmter Aufträge arbeiten ein oder zwei Arbeitnehmer eines Partnerunternehmens bei ihnen.

    Nein, das IT-Unternehmen beschäftigt keine eigenen Arbeitnehmer und muss also keine Meldung vornehmen.

  • Wir sind eine Bäckerei, ein Familienunternehmen, in dem meine Ehefrau und ich beide als Selbstständige arbeiten. Am Wochenende beschäftigen wir zwei Arbeitnehmer mit einem Flexi-Job-Vertrag. Müssen wir die Meldung vornehmen?

    Ja, Ihr Unternehmen beschäftigt Personal und muss deshalb die Meldung vornehmen. Sie melden nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch sich selbst und Ihre Ehefrau.

  • Müssen Unternehmen, die bei Privatpersonen zu Hause Dienstleistungen erbringen (Putzen, Essen zubereiten, Einkaufen usw.) die Meldung bezüglich der Telearbeit vornehmen? Sie bleiben geöffnet und das Personal hat eine nicht telearbeitsfähige Funktion.

    Auch diese Unternehmen müssen eine Meldung vornehmen und die Gesamtzahl der Arbeitnehmer – sowohl die Verwaltungsmitarbeiter als auch die Arbeitnehmer, die bei Kunden zu Hause arbeiten – angeben. Die Arbeitnehmer, die bei Kunden arbeiten, haben angesichts der Art ihrer Arbeit eine nicht telearbeitsfähige Funktion, für die Verwaltungsmitarbeiter hängt dies von der Art ihrer Arbeit ab.

  • Eine Familie beschäftigt an drei Tagen pro Woche einen Babysitter. Müssen Sie die Meldung bezüglich der Telearbeit vornehmen, wenn es Tätigkeiten im häuslichen Bereich betrifft?

    Ja, jeder Arbeitgeber muss die Meldung vornehmen. Das gilt nicht nur für Babysitter, sondern für alle Tätigkeiten im häuslichen Bereich. Die einzige Ausnahme sind persönliche Betreuer von behinderten Personen, die über ein persönliches Betreuungsbudget / personenorientiertes Budget verfügen.

    Sie können Ihre ZDU-Nummer über https://employer-identification-consult.prd.pub.socialsecurity.be/ suchen.

  • Muss das Personal, das in einer Bildungseinrichtung beschäftigt wird, gemeldet werden?

    Alle Mitarbeiter, die in Einrichtungen der Vorschul-, Grundschul-, Sekundarschul- und Hochschulbildung beschäftigt sind, sind von dieser Meldung ausgenommen. Dies betrifft sowohl das Personal, das von den Einrichtungen selbst bezahlt und dem LSS gemeldet wird, als auch das Personal, das über ein Gemeinschaftsministerium bezahlt und dem LSS gemeldet wird. Dies gilt für alle offiziellen Bildungseinrichtungen, d. h. freies Unterrichtswesen, Gemeinschaftsunterrichtswesen, Provinz- und Gemeindeunterrichtswesen, usw.

    Hinweis:

    • diese Ausnahme gilt nicht für Universitäten, Privatschulen und andere Ausbildungseinrichtungen, die die Gehälter ihres gesamten Personals selbst bezahlen.
    • es handelt sich lediglich um eine Befreiung von der Meldepflicht. Die Regel, dass Telearbeit, wann immer möglich, obligatorisch sein sollte, bleibt für Bildungseinrichtungen unverändert.
  • Muss eine Manangementgesellschaft eine Meldung einreichen?

    Eine Manangementgesellschaft ohne Mitarbeiter muss keine Meldung vornehmen.

    Unternehmen, die Personal beschäftigen, müssen hingegen eine Meldung abgeben. Die Meldung betrifft alle Personen, die auf strukturelle Weise für das Unternehmen tätig sind, unabhängig davon, ob sie über eine Managementgesellschaft tätig sind oder nicht.

    Dabei ist unerheblich, ob der Sitz einer Gesellschaft im Inland liegt oder nicht. Sie beurteilen unabhängig davon, wo sich der Hauptsitz befindet, ob die jeweilige Funktion telearbeitsfähig ist.

  • Muss ein Impfzentrum eine Meldung einreichen?

    Normalerweise müssen die lokalen Impfzentren keine eigenen monatlichen Telearbeitsmeldungen an das LSS abgeben. Auch die Personen, die diese Zentren einrichten, müssen grundsätzlich nicht separat gemeldet werden.

    Die Telearbeitsmeldung muss in der Regel vom Arbeitgeber abgegeben werden und zwar für alle „Niederlassungseinheiten“ eines Unternehmens. Damit sind die Orte gemeint, an denen oder von denen aus eine Haupt- oder Nebentätigkeit des Unternehmens ausgeübt wird (beispielsweise Betriebssitz, Abteilung, Atelier, Werkstatt, Fabrik, Lager, Geschäftsstelle, Büro, Geschäft usw.). Die Niederlassungseinheiten eines Unternehmens werden in der Zentralen Datenbank der Unternehmen aufgeführt.

    Impfzentren erfüllen diese Kriterien normalerweise nicht. Weder fungieren sie selbst als Arbeitgeber, noch wird der Standort als eine Niederlassungseinheit betrachtet.

    Lokale Impfzentren werden von regionalen und lokalen Behörden, Grundversorgungszonen usw. eingerichtet. Festangestelltes Personal ist normalerweise bereits in der Meldung der Gemeinde, der Regionalbehörde, der Grundversorgungszone oder anderer Organisationen, die die Impfzentren einrichten, enthalten.

    Freiwillige brauchen ebenfalls nicht gemeldet werden. Die Telearbeitsmeldung bezieht sich ausschließlich auf Mitarbeiter, die auf strukturelle Weise bei einem Unternehmen, einer Vereinigung oder einer Behörde beschäftigt sind.

Wen müssen Sie in der Rubrik „Gesamtzahl der Arbeitnehmer“ melden?

  • Wen müssen Sie als „im Unternehmen arbeitende Person“ betrachten?

    Damit ist die Gesamtzahl der Arbeitnehmer gemeint, mit denen unter anderem ein Arbeitsvertrag oder Lehrvertrag abgeschlossen wurde oder die im Rahmen eines Statuts zum Unternehmen gehören.

    Bei Flexi-Job-Arbeitnehmern werden die laufenden Rahmenvereinbarungen in Betracht gezogen.

    Langzeitkranke und Personen in Zeitkredit sowie Mitarbeiter mit einer ambulanten Funktion (beispielsweise Kuriere, Inspektoren usw.) werden ebenfalls mitgezählt.

    Wenn Ihr Unternehmen auf struktureller Basis Leiharbeitnehmer beschäftigt oder wenn Personal eines anderen Arbeitgebers auf struktureller Basis (beispielsweise Subunternehmer, entsandte Personen, Wachpersonal usw.) in Ihrer Niederlassungseinheit anwesend ist, fügen Sie diese zur Gesamtsumme hinzu.

    Das gilt auch für Selbstständige, die auf struktureller Basis im Unternehmen beschäftigt sind (wie Berater, Gesellschafter usw.). Es handelt sich dabei also nicht um eine gelegentliche, befristete Anwesenheit wie für Reparaturen, Reinigung, Wartung usw.

  • Müssen Sie Leiharbeitnehmer und Selbstständige mitzählen?

    Wenn Ihr Unternehmen auf struktureller Basis Leiharbeitnehmer beschäftigt oder wenn Personal eines anderen Arbeitgebers auf struktureller Basis (beispielsweise Subunternehmer, entsandte Personen, Wachpersonal usw.) in Ihrer Niederlassungseinheit anwesend ist, fügen Sie diese zur Gesamtsumme hinzu.

    Das gilt auch für Selbstständige, die auf struktureller Basis im Unternehmen beschäftigt sind (wie Berater, Gesellschafter usw.). Es handelt sich dabei also nicht um eine gelegentliche, befristete Anwesenheit wie für Reparaturen, Reinigung, Wartung usw.

  • Müssen Sie auch eine(n) mitarbeitende(n) Ehepartner/-in melden?

    Ja. Ein(e) mitarbeitende(r) Ehepartner/-in gehört zur Gesamtzahl der im Unternehmen arbeitenden Personen.

  • Müssen auch Manager gemeldet werden?

    Ein Manager gehört zur Gesamtzahl der im Unternehmen arbeitenden Personen.

  • Müssen auch mitarbeitende Ehepartner/-innen gemeldet werden?

    Ein(e) mitarbeitende(r) Ehepartner/-in gehört zur Gesamtzahl der im Unternehmen arbeitenden Personen.

  • Müssen Studierende gemeldet werden?

    Auch in Ihrem Unternehmen arbeitende Studierende müssen gemeldet werden.

  • Müssen Freiwillige gemeldet werden?

    Freiwillige ohne Vergütung bzw. mit Kostenvergütung, Vereinsarbeiter und sonstige Freiwillige ohne Arbeitsvertrag oder Statut müssen nicht gemeldet werden.

  • Ich habe ein Bauunternehmen. Wen müssen wir melden?

    Ein Bauunternehmen reicht eine Meldung für sein Unternehmen oder für jede Niederlassungseinheit ein, wenn das Unternehmen über mehrere Niederlassungseinheiten verfügt. Eine Baustelle ist jedoch keine Niederlassungseinheit. Nachunternehmer auf einer Baustelle sind deshalb für die Meldung bezüglich der Telearbeit nicht relevant. Jeder Bauunternehmer muss selbst eine Meldung bezüglich der Telearbeit für sein eigenes Personal und für das Personal, das auf struktureller Basis für ihn arbeitet (wie Leiharbeitnehmer oder Personal von Subunternehmern) vornehmen. Jeder Bauunternehmer – also nicht der Generalunternehmer – bestimmt selbst, ob eine Funktion telearbeitsfähig ist.

  • Unser IT-Unternehmen beschäftigt Systemadministratoren bei anderen Unternehmen oder lokalen Verwaltungen. Müssen wir diese Personen in die Meldung aufnehmen?

    Unternehmen müssen das Personal, das sie anderen Unternehmen zur Verfügung stellen oder in einem anderen Unternehmen auf struktureller Basis Arbeiten durchführen lassen, nicht melden.

    „Auf struktureller Basis“ bedeutet, dass diese Personen tatsächlich einen Monat in diesem Unternehmen arbeiten. Wenn diese Personen im Laufe des Monats bei wechselnden Kunden arbeiten, müssen sie in die Meldung des Arbeitgebers aufgenommen werden.

  • Wir sind eine Gemeindeverwaltung. Wen müssen wir melden?

    Eine Gemeindeverwaltung meldet ihr Gemeindepersonal und andere Mitarbeiter, die auf struktureller Basis für die Gemeinde arbeiten (es betrifft die Niederlassungseinheiten, die an die ZDU-Nummer der Gemeinde gekoppelt sind). Das Polizeipersonal und die Mitarbeiter einer Sporthalle oder eines Schwimmbads mit einer autonomen Struktur werden also nicht in die Meldung der Gemeinde aufgenommen.

  • Muss ich unter einem Ausbildungsvertrag tätige Praktikanten melden?

    Wenn es sozialversicherungspflichtige Praktikanten betrifft (beispielsweise im Rahmen des Dualen Lernens), gelten die üblichen Regeln: Diese Personen – sowohl die Gesamtzahl als auch diejenigen mit einer nicht telearbeitsfähigen Funktion – müssen folglich gemeldet werden.

    Wenn es Praktikanten betrifft, die nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegen, wie beispielsweise Studierende an einer Hochschule, Universität oder Schüler/-innen, die von ihrer (Hoch)Schule aus entsandt werden, um ein Praktikum in einem Unternehmen zu absolvieren, müssen diese nur dann gemeldet werden, wenn sie im Unternehmen strukturell (also mindestens den gesamten Monat) tätig sind.

  • Muss ich für mein Unternehmen Künstler für kurze Aufträge melden?

    Wie bei kurzfristigen Verträgen müssen Künstler mit kurzen Aufträgen am ersten Werktag des Monats gemeldet werden. Ob die betreffende Person zur Zahl der nicht telearbeitsfähigen Funktionen gezählt werden muss, hängt von ihrer Funktion ab.

  • Muss ich Personen mit einem Sonderstatut wie Mitarbeiter einer Lokalen Beschäftigungsagentur (LBA), im Rahmen von Artikel 60 § 7 Artikel 17 und Inhaber eines politischen Mandats in die Meldung aufnehmen?

    Personen, die in einer Lokalen Beschäftigungsagentur (LBA) als beschäftigte Arbeitslose tätig sind, müssen ebenfalls gemeldet werden.

    Personen, die unter das Statut gemäß Art. 60 § 7 fallen, müssen wie entsandte Personen betrachtet werden. Das bedeutet Folgendes:

    • Wenn sie beim ÖSHZ selbst beschäftigt sind, werden sie in die Meldung des ÖSHZ aufgenommen.
    • Wenn sie bei Dritten beschäftigt sind, müssen sie vom betreffenden Dritten gemeldet werden.

    Personen, die unter Art. 17 fallen (nicht sozialversicherungspflichtige Betreuer), werden mit einem Arbeitsvertrag beschäftigt und müssen deshalb gemeldet werden.

    Inhaber eines politischen Mandats (Minister, Parlamentarier, Bürgermeister, Schöffen, Gemeinderatsmitglieder usw.) fallen nicht in den Anwendungsbereich und müssen folglich nicht gemeldet werden.

  • Wie verfahre ich mit Personen, die an verschiedenen Stellen in meinem Unternehmen / meiner Einrichtung tätig sind (selbstständige Ärzte, Arbeitnehmer usw.)?

    In diesem Fall wird gemäß den DmfA-Anweisungen festgelegt, zu welcher Niederlassungseinheit eine bestimmte Person gehört. Nicht für jede Person, die im Unternehmen tätig ist, muss eine DmfA-Meldung vorgenommen werden. Das bedeutet, dass die Person bei der Niederlassungseinheit gemeldet wird, von der sie am ersten Werktag des Monats abhängt (und in der sie normalerweise am meisten arbeitet).

  • Was muss ich tun, wenn ich jemand im Laufe des Monats einstelle oder entlasse?

    Nichts, die Meldung betrifft die Gesamtzahl der Personen und die Anzahl der Personen mit einer nicht telearbeitsfähigen Funktion, die am ersten Werktag des Monats in Ihrem Unternehmen tätig sind. Änderungen im Laufe des Monats müssen nicht gemeldet werden. Nur, falls Sie feststellen, dass Sie falsche Daten übermittelt haben, müssen Sie eine Änderung vornehmen.

  • Müssen Tageseltern gemeldet werden?

    Tageseltern brauchen im Allgemeinen nicht in die Telearbeitsmeldung aufgenommen zu werden. Sie arbeiten für gewöhnlich von zu Hause aus und sind nicht an einen Arbeitsvertrag gebunden. Tageseltern mit einem Arbeitsvertrag müssen hingegen in die Telearbeitsmeldung aufgenommen werden. Die von ihnen geleistete Arbeit wird für die Meldung als nicht im Homeoffice ausführbar betrachtet.

Wen müssen Sie in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufnehmen?

  • Wen müssen Sie in der Rubrik „nichttelearbeitsfähige Funktionen“ melden?

    Erwägen Sie bei allen Personen, die Sie in der Rubrik „Gesamtzahl der Arbeitnehmer/-innen“ angeben, ob sie eine nichttelearbeitsfähige Funktion ausüben oder nicht.

    Sie nehmen diese Beurteilung also für alle Personen der Rubrik „Gesamtzahl der Arbeitnehmer/-innen“ vor, auch wenn diese z. B. wegen Krankheit längere Zeit abwesend sind.

  • Was ist eine nicht telearbeitsfähige Funktion?

    Eine nicht telearbeitsfähige Funktion ist jede Funktion, die von Natur aus vor Ort durchgeführt werden muss, beispielsweise Arbeiter/-innen, technische Angestellte, Rezeptionist(inn)en, Küchen- und Reinigungspersonal, Verwaltungsmitarbeiter/-innen, die nicht zu Hause arbeiten können, ambulante Funktionen wie Inspektoren, Kuriere, Hauskrankenpfleger/-innen usw. Es liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers festzustellen, wer eine (nicht) telearbeitsfähige Funktion ausübt.

  • Müssen Sie Personen, die ausnahmsweise im Betrieb anwesend sind, in der Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen angeben?

    Nein, das ist nicht nötig. Personen, die ausnahmsweise anwesend sind – beispielsweise um Material abzuholen, bestimmte Dokumente zu drucken oder ein Bewertungsgespräch zu führen – können dies begründen und werden bei den nicht telearbeitsfähigen Funktionen nicht mitgezählt.

  • Müssen Sie das Management in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufnehmen?

    Vorstände und Personen, die zum Linienmanagement gehören (beispielsweise Vorarbeiter und Teamleiter) und gelegentlich im Betrieb anwesend sind, können ihre Anwesenheit begründen und müssen bei den nicht telearbeitsfähigen Funktionen nicht mitgezählt werden. Wenn das Unternehmen der Meinung ist, dass diese Personen angesichts der Unternehmenskontinuität dauerhaft im Betrieb anwesend sein sollen, müssen sie jedoch in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufgenommen werden.

  • Muss ein Geschäftsführer in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufgenommen werden?

    Der Geschäftsführer gehört zur Gesamtzahl der im Unternehmen arbeitenden Personen.

    Wenn der Geschäftsführer Tätigkeiten durchführt, die von Natur aus vor Ort durchzuführen sind, wie beispielsweise Verkauf oder Fleischverarbeitung, handelt es sich nicht um eine telearbeitsfähige Funktion. In anderen Fällen handelt es sich aber um eine telearbeitsfähige Funktion. Bei einer Kontrolle durch die Sozialinspektionsdienste muss die betreffende Person ihre Anwesenheit im Betrieb im Rahmen der Geschäftsführung begründen können.

  • Wir haben ein Kontaktblasen-System eingeführt. Kontaktblase A arbeitet jeweils am Montag und Dienstag und Kontaktblase B von Mittwoch bis Freitag. Sind diese Funktionen telearbeitsfähig oder nicht?

    Die Funktion kann von zu Hause aus ausgeübt werden, sie ist also telearbeitsfähig. Eine Person, die eine telearbeitsfähige Funktion ausübt, aber dennoch im Betrieb anwesend ist, muss bei einer Kontrolle durch die Sozialinspektionsdienste ihre Anwesenheit begründen können.

  • Wir sind so organisiert, dass abwechselnd ein(e) für den Empfang zuständige(r) Mitarbeiter/-in oder jemand zur Vorbereitung von Papierunterlagen anwesend ist. Sind diese Funktionen telearbeitsfähig oder nicht?

    Die Funktion kann größtenteils von zu Hause aus ausgeübt werden, sie ist also telearbeitsfähig. Personen, die ausnahmsweise anwesend sind – beispielsweise um Material abzuholen, bestimmte Dokumente zu drucken oder ein Bewertungsgespräch zu führen – können dies begründen und werden bei den nicht telearbeitsfähigen Funktionen nicht mitgezählt.

  • Müssen auch mitarbeitende Ehepartner/-innen in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufgenommen werden?

    Ein(e) mitarbeitende(r) Ehepartner/-in gehört zur Gesamtzahl der im Unternehmen arbeitenden Personen. Ob der/die Ehepartner/-in in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufgenommen werden muss, hängt von seiner/ihrer jeweiligen Funktion ab. Verwaltungsaufgaben sind im Grunde telearbeitsfähig, die Funktion eines Verkäufers ist das hingegen nicht.

  • Müssen technische Fachkräfte, die nur morgens im Büro anwesend und anschließend ganztägig unterwegs sind, in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufgenommen werden?

    Technische Fachkräfte in Ihrem Unternehmen, die Kunden besuchen, gehören zur Gesamtzahl der im Unternehmen arbeitenden Personen. Sie haben jedoch eine nicht telearbeitsfähige Funktion.

    Wenn Ihr Unternehmen auf struktureller Basis technische Fachkräfte bei einem festen Kunden beschäftigt, muss dieser Kunde – und nicht Sie – diese Fachkräfte im Meldeformular angeben.

  • Müssen Berater, die von einem anderen Unternehmen entsandt werden, in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufgenommen werden?

    Entsandte Personen arbeiten auf struktureller Basis in Ihrem Unternehmen und müssen folglich auch gemeldet werden. Ob die entsandte Person in die Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen aufgenommen werden muss, hängt von der jeweiligen Funktion ab.

    Das Unternehmen, das die entsandten Personen einem anderen Unternehmen zur Verfügung stellt, muss diese Personen also nicht melden.

  • Wir bieten Schulungen für Kunden an. Diese Aufgabe ist telearbeitsfähig, sofern die Kunden über die Möglichkeit zur Durchführung von Online-Schulungen verfügen. Was muss ich in der Rubrik der nicht telearbeitsfähigen Funktionen melden?

    Ausbilder haben prinzipiell eine telearbeitsfähige Funktion. Eine Person, die eine telearbeitsfähige Funktion ausübt, aber dennoch im Betrieb oder im Unternehmen des Kunden anwesend ist, muss bei einer Kontrolle durch die Sozialinspektionsdienste ihre Anwesenheit begründen können.

Wie nehmen Sie die Meldung vor?

  • Wie erhalten Sie Zugang?

    Das hängt von der Situation ab.

    1. Ihr Unternehmen ist bereits im Zugangssystem CSAM bekannt und die Person, die im Namen des Unternehmens eine Meldung vornehmen will, hat bereits Zugriffsrechte die ihr das Unternehmen gewährt hat.
      In diesem Fall kann die betreffende Person sich als Vertreter des Unternehmens anmelden.
    2. Das Unternehmen ist bereits im Zugangssystem CSAM bekannt, aber die Person, die im Namen des Unternehmens eine Meldung vornehmen will, hat noch keine Zugriffsrechte die ihr das Unternehmen gewährt hat.
      In diesem Fall kann der Hauptzugangsverwalter des Unternehmens diese Rechte über den Onlinedienst „Zugangsverwaltung“ zuweisen. Wenn dies geschehen ist, kann sich die betreffende Person als Vertreter des Unternehmens anmelden.
    3. Das Unternehmen ist noch nicht im Zugangssystem CSAM bekannt oder die Person, die im Namen des Unternehmens eine Meldung vornehmen will, hat noch keine Zugriffsrechte, die ihr das Unternehmen gewährt hat.
      In diesem Fall können Sie sich als Bürger mit der e-ID oder Itsme anmelden. Bei der Meldung müssen Sie jedoch erklären, dass Sie als Bevollmächtigter des Unternehmens handeln. Das Unternehmen erhält stets eine Meldebestätigung.
  • Was müssen Sie tun, wenn Ihr Unternehmen mehrere Niederlassungseinheiten hat?

    Sie müssen die Zahlen für jede Niederlassungseinheit melden. Es ist nicht erforderlich, dass eine Person alle Meldungen auf einmal für das gesamte Unternehmen vornimmt. Sie können auch eine oder mehrere lokal verantwortliche Personen mit der Meldung beauftragen.

    Unternehmen mit mehr als 20 Niederlassungseinheiten können die gewünschten Daten bezüglich ihrer Niederlassungseinheit mit einer strukturierten Excel-Datei einreichen.

  • Können Sie die Meldung noch berichtigen?

    Ja. Sie können sowohl die Anzahl der im Unternehmen arbeitenden Personen als auch die Anzahl der nicht telearbeitsfähigen Funktionen noch berichtigen. Dazu nehmen Sie die Meldung erneut mit den neuen Zahlen vor. Die zuletzt übermittelte Meldung ersetzt die vorigen Meldungen.

    Sie können die Meldung selbst jedoch nicht rückgängig machen. Wenn Sie dennoch unberechtigterweise eine Meldung vorgenommen haben, die gelöscht werden muss, kontaktieren Sie uns : contact@lss.fgov.be.

Kontrolle der Maßnahme

  • Gibt es eine allgemeine Toleranzobergrenze für die Anwesenheit von Personen im Betrieb?

    Telearbeit ist Pflicht. Die Regierung hat keine Entscheidung bezüglich einer allgemein anwendbaren Toleranzobergrenze getroffen. Jede Anwesenheit im Betrieb muss deshalb begründet werden.

  • Was müssen wir tun, wenn keine Telearbeit möglich ist?

    Laut dem Ministeriellen Erlass vom 28. Oktober 2020 ist Telearbeit für alle Personalmitglieder in allen Unternehmen, Vereinigungen und Diensten obligatorisch, sofern dies aufgrund der Art der Funktion oder der Kontinuität der Betriebsführung, der Geschäftstätigkeiten oder der Dienstleistungen möglich ist.

    Wenn Telearbeit nicht möglich ist, treffen die Unternehmen, Vereinigungen und Dienste die erforderlichen Maßnahmen, um die maximale Einhaltung der Social-Distancing-Regeln zu gewährleisten, insbesondere hinsichtlich der Wahrung eines Abstands von 1,5 Metern zwischen allen Personen und der Maskenpflicht. Sie müssen den Personalmitgliedern, für die Telearbeit nicht möglich ist, eine Bescheinigung oder sonstige Belege als Nachweis dafür übermitteln, dass ihre Anwesenheit im Betrieb erforderlich ist.