Kontext
Die Art und Weise, wie die Regierung derzeit Daten für die soziale Sicherheit erhebt, wurde vor mehr als 20 Jahren eingerichtet, um den damaligen Anforderungen gerecht zu werden. Heute sieht unsere Gesellschaft anders aus und erfordert neue Lösungen. In diesem Zusammenhang hat das LSS in Zusammenarbeit mit anderen Sozialversicherungsträgern das Projekt „Loondata-Transfer – transfert de données salariales - Lohn- und Gehaltsdatenübertragung (LTDS)“ („eGov 3.0“) ins Leben gerufen.
Das Projekt bietet Antworten auf:
- die Nachfrage nach benutzerfreundlicheren und schnelleren Systemen,
- die Veränderungen der traditionellen Konzepte, nach denen die soziale Sicherheit funktioniert – Einkommen, Status, Arbeitszeit, Familienformen und Haushalte, zu Lasten sein und mehr,
- die starke Zunahme der internationalen Mobilität der Bürger,
- die wachsende digitale Kluft, und
- die rasante technologische Entwicklung der letzten Jahre.
Eine „zentrale Datenschicht“ bietet eine Antwort auf viele der oben genannten Bedürfnisse. Konkret geht es um die Bereitstellung digitaler Dienste auf der Grundlage der Daten, die für die Abrechnung der Ansprüche der sozialen Sicherheit eines Bürgers erforderlich sind.
Die Datenebene wird von Arbeitgebern, ihren Dienstleistern und Institutionen auf allen Ebenen gespeist.