Sozialer Telefontarif

Was und für wen?

Der soziale Telefontarif ist eine Ermäßigung:

  • von 50% auf die Anschlussgebühren (Netzanschluss);
  • von 40% auf die Abonnementsgebühren mit einem Höchstrabatt von 8,40 Euro pro Monat (auf 1 Internetabonnement, Festnetz oder Mobiltelefon);
  • von 3,10 Euro pro Monat für die Gesamtsumme der Gesprächsgebühren;

für:

  • Personen ab 65 Jahren;
  • Personen ab 18 Jahren mit einer Behinderung von mindestens 66%.

Bedingungen?

Die Bedingungen für einen sozialen Telefontarif finden Sie auch auf der Website Ihres Operators: Belgacom, Telenet bzw. BIPT.

Wie beantrage ich den sozialen Telefontarif?

Sie stellen den Antrag bei Ihrem Operator: Belgacom, Telenet u.a.

Sind Sie schon als Person mit Behinderung anerkannt?

Dann haben Sie eine allgemeine Bescheinigung „Anerkennung der Behinderung” empfangen. Diese Bescheinigung enthält eine Reihe von Maβnahmen, die Sie dank der Anerkennung Ihrer Behinderung in Anspruch nehmen können. Übermitteln Sie Ihrem Telefonanbieter bitte eine Kopie dieses Schreibens, um den sozialen Telefontarif zu genießen.

Sind Sie noch nicht als Person mit Behinderung anerkannt?

Melden Sie sich mit Ihrer elektronischen Identitätskarte auf My Handicap an. Beantworten Sie die Fragen, die ermitteln sollen, inwiefern Ihre Behinderung Ihre Selbstständigkeit einschränkt.

Was passiert weiter?

Sobald Sie den Fragebogen verschickt haben, erhalten wir eine elektronische Meldung über Ihren Antrag. Damit machen wir uns an die Arbeit. Wir kontaktieren Ihren behandelnden Arzt, um die erforderlichen Informationen zu erbitten. Wir überprüfen, ob Sie die Bedingungen erfüllen. Wir teilen Ihnen unsere Entscheidung per Brief mit. Eine Kopie dieses Schreibens können Sie Ihrem Telefonanbieter übermitteln, um den sozialen Telefontarif zu genießen.

Brauchen Sie Hilfe?

Wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeinde, Ihr ÖSHZ oder ihre Krankenkasse, wo man Sie beim Ausfüllen des Fragebogens begleiten wird. Vergessen Sie nicht ihre Identitätskarte, Ihre Bankkontonummer sowie den Namen Ihres behandelnden Arztes mitzubringen! Auch die Sozialarbeiter der GD Personen mit Behinderung sind immer noch für Sie da.