Sozialer Wohnungsbau

Was und für wen?

Es gibt verschiedene Maßnahmen für den sozialen Wohnungsbau für Personen mit Behinderung. Sie variieren je nach Region. Durchaus handelt es sich um Vorzugsrechte der Mietbewerber, Mietermäßigung, oder Maßnahmen, um die Wohnung an die Behinderung anzupassen. Zielgruppe: Mieter einer Sozialwohnung, in deren Haushalt eine Person schwerbehindert ist.

Bedingungen?

Zielgruppe dieser Maßnahmen sind Mieter einer Sozialwohnung, in deren Haushalt eine Person schwerbehindert ist. In jeder Region gelten andere Maßnahmen und Bedingungen. Es gibt Maßnahmen für den sozialen Wohnungsbau, den Mietzuschuss sowie die Einrichtungs- und Anpassungsprämie für Ihre Wohnung.

Wie beantrage ich die soziale Miete?

Ihre Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau oder das soziale Mietbüro gewährt diese Maßnahme.

Sind Sie schon als Person mit Behinderung anerkannt?

Dann haben Sie eine allgemeine Bescheinigung „Anerkennung der Behinderung” empfangen. Diese Bescheinigung enthält eine Reihe von Maβnahmen, die Sie dank der Anerkennung Ihrer Behinderung in Anspruch nehmen können.  Übermitteln Sie Ihrem sozialen Mietbüro bitte eine Kopie dieses Schreibens, um die soziale Miete zu beanspruchen.

Sind Sie noch nicht als Person mit Behinderung anerkannt?

Melden Sie sich mit Ihrer elektronischen Identitätskarte auf myhandicap an. Beantworten Sie die Fragen, die ermitteln sollen, inwiefern Ihre Behinderung Ihre Selbstständigkeit einschränkt.

Was passiert weiter?

Sobald Sie den Fragebogen verschickt haben, erhalten wir eine elektronische Meldung über Ihren Antrag. Damit machen wir uns an die Arbeit. Wir kontaktieren Ihren behandelnden Arzt, um die erforderlichen Informationen zu erbitten. Wir überprüfen, ob Sie die Bedingungen erfüllen. Wir teilen Ihnen unsere Entscheidung per Brief mit. Eine Kopie dieses Schreibens können Sie Ihrem sozialen Mietbüro übermitteln, um die soziale Miete zu genießen.

Brauchen Sie Hilfe?

Wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeinde, Ihr ÖSHZ oder ihre Krankenkasse, wo man Sie beim Ausfüllen des Fragebogens begleiten wird. Vergessen Sie nicht ihre Identitätskarte, Ihre Bankkontonummer sowie den Namen Ihres behandelnden Arztes mitzubringen! Auch die Sozialarbeiter der GD Personen mit Behinderung sind immer noch für Sie da.