Anerkennung der Behinderung

Anerkennung Ihrer Behinderung

Möchten Sie für Beihilfen oder andere Maßnahmen in Frage kommen? Dann muss Ihre Behinderung zunächst in einem der medizinischen Zentren der Generaldirektion Personen mit Behinderung in Ihrer Nähe bewertet werden.

Bedingungen?

Sind Sie über 21 Jahre, dann prüft der Arzt, ob Sie wegen Ihrer Behinderung Schwierigkeiten haben, zu arbeiten. Er prüft auch, inwiefern Ihre Behinderung Ihre alltäglichen Aktivitäten beeinflusst. Sobald wir Ihren elektronischen Antrag empfangen haben, wird die GD Personen mit Behinderung die medizinischen Daten bei Ihrem behandelnden Arzt anfordern. 

Wenn Sie die Bedingungen erfüllen, werden Sie möglicherweise zu einem Gespräch in einem unserer medizinischen Zentren eingeladen.

Befristet oder unbefristet?

Der Arzt kann entscheiden, Ihre Behinderung nur für einen bestimmten Zeitraum anzuerkennen, weil er der Meinung ist, dass sich Ihre medizinische Situation noch verbessern wird. Dies ist bei Kindern öfters der Fall. Wenn Ihr medizinischer Zustand stabil ist, wird er entscheiden, dass Ihre Behinderung unbefristet anerkannt werden kann.

Wie beantrage ich eine Anerkennung?

Unter der Rubrik Anerkennung der Behinderung  auf der Website für Personen mit Behinderung  lesen Sie wie das Antragsverfahren zur Anerkennung Ihrer Behinderung vonstatten geht.

Melden Sie sich mit Ihrer elektronischen Identitätskarte auf myhandicap an. Beantworten Sie die Fragen, die ermitteln sollen, inwiefern Ihre Behinderung Ihre Selbstständigkeit einschränkt.

Was passiert weiter? Sobald Sie den Fragebogen verschickt haben, erhalten wir eine elektronische Meldung über Ihren Antrag. Damit machen wir uns an die Arbeit. Wir kontaktieren Ihren behandelnden Arzt, um die erforderlichen Informationen zu erbitten. Wir überprüfen, ob Sie die Bedingungen erfüllen. Wir teilen Ihnen unsere Entscheidung per Brief mit.

Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeinde, Ihr ÖSHZ oder ihre Krankenkasse, wo man Sie beim Ausfüllen des Fragebogens begleiten wird. Vergessen Sie nicht ihre Identitätskarte, Ihre Bankkontonummer sowie den Namen Ihres behandelnden Arztes mitzubringen! Auch die Sozialarbeiter der GD Personen mit Behinderung sind immer noch für Sie da.