Regularisierung der Sozialrechte

Was bedeutet Regularisierung der Sozialrechte?

Sozialhilfe ist ein subsidiärer Anspruch. Sie wird also nur ergänzend gewährt, wenn Sie keine Möglichkeit haben, sich Ressourcen zu verschaffen.

Mit anderen Worten, bevor die Hilfe gewährt wird, vergewissert sich das ÖSHZ, dass der Sozialversicherungsschutz, wie das Recht auf Leistungen für Behinderte, das Recht auf Arbeitslosengeld oder das Recht auf eine Einkommensgarantie für ältere Menschen, vollständig zu Ihren Gunsten zum Tragen kommt.

Worin besteht die Regularisierung der Sozialrechte hinsichtlich der Kranken- und Invalidenversicherung?

Wenn Sie vom ÖSHZ unterstützt werden, kann es intervenieren, entweder um Sie einer Krankenkasse anzuschließen bzw. wieder anzuschließen oder um Ihre Situation bezüglich der Krankenkasse zu klären. Wenn Sie nicht gegen Krankheit und Invalidität versichert sind und Beihilfen vom ÖSHZ beziehen, ist dieses verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Sie versichert werden.

Bei welcher Krankenkasse dies geschehen soll, entscheiden Sie selbst. Wenn das ÖSHZ Ihre Einwilligung nicht erhält, versichert es Sie bei der Hilfskasse für die Kranken- und Invalidenversicherung (HKIV).

Wenn das ÖSHZ feststellt, dass Sie nicht ordnungsgemäß krankenversichert sind oder dass Ihre Ansprüche auf Leistungen der Kranken- und Invalidenversicherung nicht wirksam sind, unternimmt es die erforderlichen Schritte, um die Situation zu regularisieren.