Krebsbekämpfung

Krebsbekämpfung

'Krebs' ist eine Bezeichnung für eine Reihe von Krankheiten, wobei sich anormale Zellen unkontrolliert vermehren und in gesundes Gewebe einwachsen. Werden diese Krebszellen nicht zerstört, so entwickelt sich die Krankheit weiter, und führt sie kurz- oder längerfristig zum Tode des Betroffenen.

Am 10. März 2008 wurde der erste Mehrjahresplan für Krebsbekämpfung initiiert. Dieser Plan ergibt sich aus einer umfassenden Umfrage, Besuchen vor Ort und Kontakten mit den an der Krebsbekämpfung beteiligten Parteien.

Der Krebsplan enthält 32 Maßnahmen, wobei konkrete Projekte vor Ort entwickelt werden.

So finanziert der Krebsplan die Ausbildungen Tabakologie und Unterstützung beim Rauchstopp. Diese Ausbildungen sollen die Fachkenntnisse der Pflegeerbringer im Rahmen der Unterstützung beim Rauchstopp vertiefen. Sie werden vom FARES (Fonds des affections RESpiratoires - Fonds für Atemwegserkrankungen) und vom VRGT (Vlaamse vereniging voor respiratoire gezondheidszorg en tuberculosebestrijding - Flämische Vereinigung für respiratorische Pflege und Tuberkulosebekämpfung) angeboten.

Weiter sieht der Plan eine Unterstützung des Patienten durch Finanzierung von multidisziplinären Teams vor. Multidisziplinäre Teams stehen den Patienten und seine Angehörigen bei der Bekanntgabe der Diagnose bzw. eines Rückfalls, bei sozialen Fragen bzw. Fragen über den Tod, oder bei Erschütterung der Verwandten zur Seite.

Am 1. Januar 1998 verschmolz Kom op tegen kanker mit der Vlaamse Kankerliga zur Vlaamse Liga tegen kanker (VLK - Flämische Liga gegen Krebs). Die Fusion zeichnete sich seit längerer Zeit ab, weil die beiden Organisationen einander ergänzenden Tätigkeiten ausübten.

Auf der Website Alles over kanker (Alles über Krebs) finden Sie Antworten auf die Fragen "Was ist Krebs?" und "An wen kann ich mich wenden?"

Soziale Maßnahmen

Lesen Sie auch den Überblick über die sozialen Maßnahmen für Krebspatienten.

Der Krebsfonds der Vlaamse Liga tegen kanker

Es gibt immer noch Krebspatienten, die durch die Maschen fallen, und deren Krankheitskosten viele Probleme mit sich bringen. Der Krebsfonds er Vlaamse Liga tegen kanker kann eine einmalige Unterstützung gewähren. Der Patient kann diese Unterstützung nicht selbst beantragen. Nur Sozialdienste von Krankenhäusern, Krankenkassen, ÖSHZ, Zentren für Personenhilfe, Sozialhäusern, Hauspflegediensten, Gemeinden, Betrieben, … können über kankerfonds.be einen Antrag stellen (dazu brauchen sie ein Kennwort). Für Fragen über den Zugang zu dieser Website und andere Fragen wenden Sie sich bitte an das Helpdesk des Krebsfonds (Tel. 078 15 07 02 oder E-Mail-Adresse kankerfonds@komoptegenkanker.be).

Stiftung gegen Krebs

Auch die Stiftung gegen Krebs unterstützt Krebspatienten finanziell. Anträge können nur über das Krankenhaus, die Krankenkasse oder das ÖSHZ gestellt werden.

Sofhea, Fonds für hämatologische Erkrankungen

Sofhea ist ein Sozialfonds für hämatologische Erkrankungen (schwere Blutkrankheiten wie Leukämie, Lymphknotenkrebs, Kahler-Krankheit). Sofhea bietet Patienten und ihren Angehörigen soziale, finanzielle, psychologische und moralische Unterstützung.

Hilfsfonds der Krankenkasse

Manche Krankenkassen verfügen über einen eigenen Hilfsfonds, der finanziell schwächeren Familien, die hohen Krankheitskosten ausgesetzt sind, eine Beihilfe gewähren kann.

Das ÖSHZ

Wenn das Eingliederungseinkommen nicht ausreicht oder nicht anwendbar ist, z.B. bei hohen Krankheitskosten oder einer teuren medizinischen Dauerbehandlung, kann das ÖSHZ finanzielle Unterstützung bieten. Weiter lesen