Entschädigungen bei Arbeitsunfähigkeit

Sind Sie aus gesundheitlichen Gründen zeitweilig nicht mehr in der Lage, zu arbeiten (arbeitsunfähig), so beanspruchen Sie, je nach den Umständen, verschiedene Beihilfen.

Führt ein Unfall während der Arbeit zur Arbeitsunfähigkeit? Bei zeitweiliger Arbeitsunfähigkeit gewährt die Arbeitsunfallversicherung Ihres Arbeitgebers Ihnen ab dem ersten Tag nach dem Unfall Tagesgeld. Dieses hängt von Ihrer Grundentlohnung ab. Sie erhalten Tagesgeld bis zur vollständigen Genesung oder bis sich Ihr Arbeitsunfähigkeitsgrad stabilisiert hat.

Führt der Unfall zu bleibender Arbeitsunfähigkeit? So gewährt das Versicherungsunternehmen Ihres Arbeitgebers Ihnen eine Entschädigung aufgrund Ihres Arbeitsunfähigkeitsgrades und Ihrer Grundentlohnung. Diese Entschädigung wird lebenslänglich ausgezahlt.

Führt die Berufskrankheit zur Arbeitsunfähigkeit? So gewährt die Föderalagentur für Berufsrisiken (Fedris), sofern die Krankheit als Berufskrankheit anerkannt wird, Ihnen eine Entschädigung. Die Entschädigung für wird aufgrund Ihrer Grundentlohnung und Ihres Arbeitsunfähigkeitsgrades berechnet. Fedris erstattet die Selbstbeteiligung, die nicht von Ihrer Krankenkasse ersetzt wird, vollständig.

Bei Arbeitsunfähigkeit wegen Arbeitsunfalls oder Berufskrankheit haben Sie außerdem Anspruch auf eine Zusatzentschädigung für die Hilfe einer Drittperson, wenn Sie auf die Hilfe einer Drittperson angewiesen sind.

Wer im 1. oder 2. Weltkrieg, oder im Unabhängigkeitskrieg in Kongo, Ruanda oder Burundi Kriegsinvalide geworden ist, beansprucht eine Invaliditätspension für Kriegsinvaliden.