Wer hat Anspruch auf eine Entschädigung?

Personen, die dem belgischen Sozialversicherungssystem unterliegen, haben, abhängig von ihrer Situation (Arbeitnehmer, Selbstständige, …), Anspruch auf eine Entschädigung für die Gesundheitspflegekosten und die Arbeitsunfähigkeit. Im Wesentlichen handelt es sich um nachstehende Sozialversicherungssektoren: die Kranken- und Invalidenpflichtversicherung, die Arbeitsunfälle, die Pensionen und die Familienbeihilfen.

Personen, die in einem anderen EU-Land, oder in Albanien, Algerien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Marokko, Montenegro, Serbien, Tunesien und der Türkei, versichert sind, können die Beteiligung einer belgischen Krankenkasse mit dem Formular S1, der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) oder dem dafür vorgesehenen, vom Herkunftsland ausgestatteten Formular beantragen. Sie werden in derselben Weise wie die belgischen Versicherten behandelt.

Personen, die nicht dem belgischen, sondern einem ausländischen Sozialversicherungssystem unterliegen, müssen sich an ihre ausländische Sozialversicherungskasse oder an den Personaldienst der internationalen Einrichtung, wo sie beschäftigt sind, wenden.

Entsandte oder emigrierte Arbeitnehmer müssen mit ihrem Arbeitgeber im Herkunftsland Kontakt aufnehmen.

Personen mit verminderter Selbstständigkeit, deren Auswirkungen länger als 6 Monate dauern könnten, wird es empfohlen, unabhängig von ihrer sozioprofessionellen Situation, unter der Nummer 0800 987 99 oder über das Kontaktformular Kontakt mit der GD Personen mit Behinderung aufzunehmen. Sie können sich auch an einen Sozialassistenten ihrer Krankenkasse oder im Krankenhaus wenden, der sie bei der Antragstellung beraten und unterstützen wird.