Arbeitnehmer: Dienstleistungsschecks

Grundsätzlich darf jeder im Rahmen der Dienstleistungsschecks arbeiten : Arbeitslosengeldempfänger, Empfänger des Eingliederungseinkommens eines ÖSHZ, Teilzeitarbeitnehmer oder nichtentschädigte Arbeitslose. Dienstleistungsschecks sind allerdings mit bestimmten beschäftigungsfördernden Maßnahmen, wie u.a. BVA und APE, nicht vereinbar.

Um für eine Privatperson bestimmte Dienstleistungen im Nahbereich zu erbringen, wie ihre Wohnung putzen, ihre Wäsche waschen oder ihre Haushaltseinkäufe besorgen, müssen Sie zuerst von einem zugelassenen Unternehmen mit einem „Dienstleistungsscheck-Arbeitsvertrag“ eingestellt werden. Nutzer von Dienstleistungsschecks kontaktieren in erster Linie ein zugelassenes Unternehmen, um die Dienstleistungen eines Dienstleistungsscheck-Arbeitnehmers in Anspruch zu nehmen.

Pro abgearbeitete Arbeitsstunde erhalten Sie vom Nutzer einen Dienstleistungsscheck, den Sie dem Unternehmen, das Sie beschäftigt, abgeben. Dieses Unternehmen zahlt Ihnen Ihre Entlohnung und Ihre Fahrtkosten. Ihre Entlohnung ist meistens davon abhängig, was in der zuständigen paritätischen Kommission bestimmt wurde.