Vereinsarbeit

Im Sportsektor, im soziokulturellen Sektor oder im öffentlichen Rundfunk dürfen Sie eine bestimmte Anzahl vergüteter Arbeitsstunden leisten, ohne Sozialbeiträge zu bezahlen. Sie arbeiten dann unter der Regelung für die Vereinsarbeit. Für die Zahl der Stunden, die Sie im Rahmen dieser Vorzugsregelung arbeiten dürfen, gelten jährliche und vierteljährliche Obergrenzen.

Wie viele Stunden Vereinsarbeit dürfen Sie leisten?

  • Im soziokulturellen Sektor: 300 Stunden pro Jahr sowie höchstens 100 Stunden pro Quartal. Im dritten Quartal dürfen Sie bis zu 190 Stunden arbeiten.
  • Im Sportsektor: 450 Stunden pro Jahr sowie höchstens 150 Stunden pro Quartal. Im dritten Quartal dürfen Sie bis zu 285 Stunden arbeiten.

Vereinsarbeit beim BRF, dem RTBF oder VRT wird in Tagen verrechnet. Hier dürfen Sie höchstens 25 Tage pro Jahr Vereinsarbeit leisten.

Obergrenze für Studenten

Auch als Student dürfen Sie Vereinsarbeit leisten. In diesem Fall gilt eine Obergrenze von 190 Stunden pro Jahr.

Sie können Ihre 190 Stunden Vereinsarbeit mit Ihren 475 Stunden Studentenarbeit kombinieren.

Wenn Sie bereits mehr als 190 Stunden im Rahmen der Vereinsarbeit tätig waren und danach eine Studentenarbeit aufnehmen, werden die überschüssigen Stunden von Ihrem Kontingent für Studentenarbeit abgezogen.

Woher wissen Sie, wie viele Stunden Vereinsarbeit Sie noch leisten dürfen?

Besuchen Sie den Onlinedienst Vereinsarbeit auf diesem Portal. Dort sehen Sie

  • wie viele Stunden Sie mit Ihrem/n Arbeitgeber/n vereinbart haben,
  • wie viele Stunden Sie bereits geleistet haben und
  • wie viele Stunden Vereinsarbeit Ihnen noch bleiben.

Weitere Informationen zur Vereinsarbeit

Alle Einzelheiten zur Vereinsarbeit sowie zu den Arbeitgebern und Tätigkeiten, die unter die Regelung fallen, finden Sie auf der Website Vereinsarbeit.